Der Gleebladd-Blog ;-)


31. Mai 2009

im Twitter Stil…

Category: SpVgg Greuther Fürth – PP – 19:58

ich hoffe ich komme am Dienstag dazu mal zumindes den ersten Teil meines Saisonrückblicks zu schreiben…

4. Mai 2009

Ich bin mehr…

Auch wenn ich mir die Spielberichte spare, möchte ich doch hin und wieder zu hier meinen Senf ablassen.

Im Fanleben eines Fürthers gibt es 2 Konstanten, nein ich meine nicht Benno Möhlmann und Helmut Hack, ich meine die “Unaufsteigbarkeit”, den “gordischen Knoten” den es zu zerschlagen gilt (o-ton Möhlmann), sowie dem Thema Zuschauerschnitt.

Wie geht man mit diesem Thema um? Macht man sich Gedanken darüber? Vermutlich ja, die einen mehr die anderen weniger – dennoch geht oft genug ein enttäuschtes bis sarkastisches raunen durch den harten Kern wenn mal wieder die Zuschauererwartungen unterschritten wurden, wenn bei besten Wetter gegen attraktive Gegner das Stadion höchstens halbvoll ist usw. usf.

Über die Gründe könnte man ganze Bände schreiben, verwiesen sei hier auf die Thementhreads hierzu im Kleeblatt-Forum, darum soll es hier nicht gehen. Auch soll hier der wirtschaftliche “Schaden” den die ausbleibenden Zuschauer bringen nicht näher beleuchtet werden.

Eigentliches Thema: Die Herabsetzung von vielen Seiten, weil wir weniger Fans haben. Klar speziell kommt dies von Leuten des Rekordabsteigers, aber im Prinzip bundesweit besonders natürlich im Internet. Sätze wie “was wollt ihr ohne Fans in der Bundesliga?” u. ä. sind wohl jedem Kleeblattanhänger mehr als bekannt, nicht viel besser ist das leicht mitleidige Frage nach den Gründen, oft gefolgt von einem trotzigen “ja, aber da müssten doch trotzdem mehr kommen!”, was soll man da sagen?

Doch warum ist es dem Fan so wichtig in größerer Anzahl zu sein? In erster Linie ist es wohl Kompensation sportlichen Misserfolgs, wenn man wie Lok Leipzig in sportlichen Niemannsland versauert ist es sicher Balsam für die Seele wenn man sich am Zuschauerschnitt hochziehen kann. Das ist dann genauso wie der moralische Sieg, den Gegner Auswärts in Grund und Boden gesungen zu haben – klar da ist eine größere Masse sicher nicht hinderlich.

Auch ist man natürlich froh über mehrere Gleichgesinnte, ich freue mich auch wenn ich auf Bolzplätzen Kinder mit Kleeblatttrikot kicken sehe.

Doch kann man wirklich “stolz” auf etwas sein, dass man genausowenig beeinflussen kann wie das Ergebnis? Selbst wenn “wer hat mehr Zuschauer” ein Sport wäre, wärs ein ziemlich unfairer, Fürth hat gerademal soviele Einwohner wie in die größten Stadien passten. Es ist eigentlich keine Leistung in dem Sinne, viele Anhänger zu haben. Erfolg schafft “Fans”, aber im Prinzip auch nur mittelbar, oder wie kann es sein, dass der Nachbarsverein heute in Liga 2 mehr Fans hat, als anfang der 2000er in Liga 1? Das hängt dann wohl eher mit Phänomenen, (o. Fanomene hehe) zusammen, Hypes wie man sie um Mainz, Aachen, oder mitte der 90er Freiburg sprunghafte Anstiege verzeichneten – nicht zu vergessen die Fußballrevoluzer der TSG 1899 Hoffenheim.

Legt mir das jetzt nicht als neidische Trotzreaktion aus, mein anderer Verein Borussia Dortmund wäre “Rekordmeister” des Zuschauerschnitts ;) Es sind Gedanken, die man sich zwangsläufig macht, wenn man immer wieder die alte Leier hört, sogar von den regionalen Printmedien.

Abschließen möcht ich mit einem netten Zitat

Man muß viel Geschmack haben, um dem seines Zeitalters zu entgehen.

 Théodore Simon Jouffroy

oder:

Wir sind wenig aber geil!

auf dass wir nächstes Jahr die stolze Lachnummer der 1. Bundesliga werden!

Keine Spielberichte…

Category: SpVgg Greuther Fürth – PP – 09:13

wird es auch weiterhin geben, ich bin abergläubisch (wie jeder Fan), trage auch heute zum 3. Mal das selbe Trikot (ungewaschen :X) und hoffe es erst am 25. Mai operativ entfernen lassen zu müssen…