31. August 2009
Der Tisch war gedeckt für einen Start nach Maß, in der ausgewogenen ersten Halbzeit konnte kurz vor Pausenpfiff die Führung durch Youssef Mokhtari, dem vorangegangen schon wieder eine Vorarbeit Pribs, realisiert werden.
Leider musste bereits zuvor Nehrig verletzungsbedingt raus, für ihn kam Nöthe. Es zeigte sich leider, dass Schröck als rechter Verteidiger aufgrund mangelnder Systemtreue einen Arbeiter wie Nehrig braucht, Nöthe ist zu offensiv ausgerichtet so dass im späteren Verlauf die rechte Seite sich häufiger die Blöße gab.
Nach dem Wechsel ging es allerdings erstmal munter weiter, dem schönen Treffer Nöthes folgten noch einige nette Angriffe, bevor Bielefeld aus dem heiteren Himmel heraus einen Konter ins Ziel bringen konnte, was daraufhin folgte war mehr Slapstick als Fußball: Fehlpass – Foul – Tor! Rückpass – HRGOVIC STEIGT AUF DEN BALL! – TOR!
Auch die nunmehr eher wütend denn konstruiert vorgetragenen Angriffe brachten keine Wende mehr, so machte Bielefeld mit einem Konter alles klar. Ein Paradebeispiel dafür sich um den verdienten Lohn selbst zu bringen.
Der Schiedsrichter war insgesamt eher einer der unsicheren Zunft und auch zu theatralisch.
Nach der Länderspielpause gehts in München hoffentlich wieder zurück in die Erfolgsspur…
24. August 2009
3:1 im Stadion der Freundschaft – wäre ja schon überragend wenn man es sich unverdient erschlichen hätte, oder glücklich erkämpft: aber nein, wir waren wirklich überlegen. Meines Geburtstages geschuldet sah ich diese Partie in teilzeitlicher Gegenwart eines Clubfans – und selbst dieser konnte nicht anders als uns ein Streberzeugnis auszustellen.
Es hat an diesem Nachmittag wirklich alles gepasst: schönes Wetter, Schöner Fußball, äh natürlich brutaler Sport (http://blog.nz-online.de/greuther/) *lol*, aber am wichtigsten, ein Schiedsrichter der seinen Job wohl wirklich ernstnimmt und das Prädikat unparteiisch vollends verdient.
Was bleibt festzuhalten: Allagui hat jetzt in 4 Pflichtspielen 4 Tore und dürfte damit in der Zabo-Kiosk-Gerüchteküche noch näher an Erstklassigkeit (bzw. Baldzweiklassigkeit) rücken. Prib im 3. Spiel die 3. Vorlage – geben Sie acht Herr Misimovic 
Caligiuri zeigt nun schon zum 2. Male eine mehr als ordentliche Leistung, wie auch das gesamte Team, ja bis auf Loboué der einen dicken Bock schoß, doch Klasse zeigt sich daran wie man Fehler wegsteckt, er tat dies nur Minuten später mit Paraden.
Klar Frankfurt war schwach – und auch Cottbus, aber wenn wir jetzt noch 31 weitere schwache Gegner sehen – na dann werden wir wohl… nicht wahr?
18. August 2009
nicht weniger, aber auch (noch) nicht mehr.
Grandiose Heimpremiere gegen Frankfurt (die allerdings zeigten wie man richtig schlecht spielt). Dennoch eine Leistung auf die man aufbauen kann, vorallem dass die angeblichen “Sorgenkinder”, sprich die Position des defensiven Mittelfeldmanns sowie seines letztmaligen Pendants, der diesesmal seitlicher und offensiver agieren durfte – sowie zu guter letzt der Regisseur der als Vollstrecker im Gegensatz zu seiner Aufstellung im Sturmzentrum in Lautern in Erscheinung treten konnte, teilweise brillierten.
Namentlich heißen die Personen dann Caligiuri mit Wandel vom Notnagel zum Mann des Tages, Nehrig dem in Rheinland-Pfalz kaum etwas gelang und nun die Seite beackerte und dies in solcher Wucht, dass Teilzeitprofi Voigt sich wohl bald noch größere Fehler eingestehen muss, Mokhtari der eiskalt (mit Außenrist) das Führungstor schoss. Vergessen werden darf nicht Christopher Nöthe 2 Tore eine Vorlage – so sieht ein hervorragendes Arbeitszeugnis aus, Edgar Prib, der im 2. Spiel seiner ersten Profisaison die 2. Vorlage geben konnte und Allagui der sein Lächeln dank harter Arbeit und drittem Scoring in Folge wiedergefunden haben wird.
Dazu eine kaum geprüfte, aber (fast) immer bereite Abwehr mit Lobo in Normalform.
das könnte doch was besseres werden diese Saison…
10. August 2009
nicht weniger, aber auch nicht mehr…
zur 3. Standortbestimmung vor dem ersten Heimspiel, was traditionell dann auch der wahre Saisonstart ist, gab es zum dritten Male eine veränderte Startaufstellung. Karaslavov für Mauersberger, Hrgovic für Prib, dieser rutschte eins nach vorne für Müller, Caligiuri anstatt Mokhtari dieser für Sailer.
Genützt hat es wenig, so richtig überzeugen konnte keiner, wenn auch keiner sich negativ absetzte, auch wenn sowohl Karaslavov als auch Caligiuri beim 0:1 alt aussahen. Ein schleppendes Spiel und mit für die weiterhin Verunsicherten tödlicher Effizienz der Lautrer – die gefühlten ersten beiden Schüsse gingen rein. Das 2:0 extrem bitter, da der ohnehin unsichere (nur Herr Heiber sah hier einen souveränen Leiter) Schiri Metzen einen fairen Zweikampf falsch bewertete und so erst den schönen Freistoß Bugeras ermöglichte.
Besser lief es erst in Halbzeit 2, mit 2 Stürmern hatte Allagui leicht häufigere Freiräume, auch wenn an Schahin leider komplett das Spiel vorbei lief. Ab und an blitzte auf das die Mannschaft etwas werden kann, Manager Azzouzi nennt das “wir haben noch sehr viel Luft nach oben”.
Am Freitag geht es bereits weiter zuhause gegen den FSV Frankfurt – Wiedergutmachung ist angesagt, um die Zweifler erstmal wieder ruhig zu stellen…
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5. August 2009
23… b und c, in 1. Fußball Club Nürnberg stecken 21 Anschläge (ohne Leerzeichen), aber das “ü” kennen die Illuminaten wohl nicht und “ß” schon garnicht , also 23! B und C, C und B, Alpha und Omega des Clubs…
Ja meine Paranoia ist schon weit fortgeschritten, oder wie kommt es dass ich in Artikeln schon versteckte Botschaften lese? Von Kräuterhexen , weibern …
Counter:
Club: 4
Fürth: 3
Kleeblatt: 2
Picturecontent:
Clubfans
Ein Fall für Aiman Abdallah…
p.s.: es erwischt einen schon selbst, ich zähle in diesem Beitrag ebenfalls 4 mal das C-Wort, und gelobe Besserung!
3. August 2009
Der offizielle Start in die Spielzeit 2009/10 fängt da an, wo die Vorbereitungszeit aufhörte: Ungewissheit, Unzulänglichkeit, Unverständnis!
Der Reihe nach, als wäre es ein abgekartetes Spiel wurde schon im Vorfeld der Worst-Case thematisiert, von Verantwortlichen ebenso wie von den Medien. Soweit kam es zum Glück nicht, jedoch ist Glück durchaus der angebrachte Terminus für das Zustandekommen des Weiterkommens.
Unsere uneingespielte und gerümpfte Elf fand dabei gegen den 2 Klassen tiefer spielenden Gegner keine Mittel. Die Änderungen zu der in der Vorbereitung gegen Stuttgart spielenden Startauswahl blieben wirkungslos: Bernd Nehrig konnte als Sechser weder beruhigende geschweige denn offensive Impulse setzen, Falkenberg hatte defensiv Mühe und Not ebenso wie sein Pendant auf links, Edgar Prib, dem man zugute halten sollte, dass er 1. eben noch nicht höher als Viertklassigkeit gespielt hat und 2. zumindest offensiv etwas versuchte.
Generell ist der Versuch noch das höchste an Attributen das man einigen Spielern attestieren konnte, Nicolai Müller versuchte auf links Dampf zu machen, was ihm auch manchmal gelang, dann wenn es gefährlich wurde, Youssef Mokhtari versuchte dem Spiel seine Handschrift zu geben, hielt sich aber gerademal schadlos, und Marco Sailer versuchte vorne für Unruhe zu sorgen, dies gelang ihm jedoch nur vereinzelt.
Spieler des Spieles war somit klar Stephan Loboué dem man als einzigen Normalform attestieren durfte. Die Innenverteidigung um Mauersberger und Biliskov stand insgesamt nicht bombenfest, Allaguis Auftritt war weder Fisch noch Fleisch, und Schröck wirkte gehemmt und müde.
Worms hingegen sprühte vor Einsatzbereitschaft, war taktisch hervorragend aufgestellt, und scheiterte doch letztlich an den eigenen Möglichkeiten, auch dies sicher bezeichnend für Duelle in der 1. Runde des DfB Pokals. Worms hatte beileibe keine Geistesblitze, doch das was sie spielten, war ohne Schnörkel und somit optisch haltbarer als das Spiel der SpVgg, die trotz häufigeren Ballbesitzes kein Übergewicht erspielten konnten.
Aufzuarbeiten wird der Disput zwischen Biliskov und Allagui sein – wie schon im Trainingslager gerieten die beiden aneinander, eine Sperre erachte ich dennoch im sog. “Männersport” Fußball für nicht notwendig, wohl aber eine Aussprache. Allagui reichte freilich ein ordentliches Zuspiel und ein ordentlicher Abschluss um das Spiel zum glücklichen Ende zu bringen. Dass es 105 Minuten bedurfte um einigermaßen ein System aufzustellen ist dennoch mehr als bescheiden.
Einzelbewertungen erspare ich lieber, auch wenn man kaum “eine Mannschaft” auf dem Platz sah, war doch eines gemein, die kollektive Fehlerquote…
Auf zum Betzenberg, Besserung ist angebracht!
p.s. Andre Siems ist eine Zumutung, nichts entnervt mich mehr als Kommentatoren die einem Spiel den eigenen Stempel aufdrücken, wenn man mich nun fragte was ein furchtbares Spiel brauchte um zu einem Horrorspiel zu werden antwortete ich, die gestellte Sachlichkeit, die humorlose Zotigkeit, das absolute Fehlen an Sachverstand Andre Siems.